Für die raumbezogene Informationsverarbeitung besitzt die kantonale Verwaltung des Kantons Zürich ein direktionsübergreifendes und koordiniertes Geographisches Informationssystem (GIS-ZH). Damit werden in den verschiedenen Stellen der Verwaltung Grundlagen und Analysen zu verschiedenen Themen wie Boden, Wasser, Luft, Vegetation, Verkehr und Siedlungen ausgearbeitet. Anhand dieser werden anschliessend Eignungs-, Konflikt- und Massnahmenpläne, Ist- und Sollzustände, Statistiken, Erfolgskontrollen und vieles mehr dargestellt. Diese gemeinsame Nutzung und Verknüpfung der raumbezogenen Daten (Geodaten) erlaubt einen wirtschaftlichen Umgang mit der vielfältigen geographischen Information im Kanton Zürich.
Effizienter Datenaustausch zwischen den verschiedenen Amtsstellen
Senkung des Aufwandes für die Datennachführung
Graphische Darstellungsmöglichkeiten erweitern
Realisierung und Umsetzung neuer Aufgaben in den Bereichen Umweltschutz und Raumplanung
Kombination von GIS-Daten mit Modellen
Die Organisation und die Grundsätze des GIS-ZH sind in der GIS-Verordnung geregelt. Darin wird der GIS-Ausschuss als das oberste, strategische Lenkungsorgan definiert, welches vom Regierungsrat ernannt wird. Der GIS-Ausschuss sorgt für eine geordnete Entwicklung im Bereich des Geographischen Informationssystems und entscheidet, welche Basisdaten durch das GIS-Zentrum aus dem Amt für Raumordnung und Vermessung (ARV) der Baudirektion verwaltet werden. Die unterschiedlichen Geodaten des GIS-ZH werden hingegen von den einzelnen Abteilungen und Fachstellen selbständig digital verwaltet und regelmässig nachgeführt.